Die Kraft des Abschieds

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Der Abschied ist ein ständiger Begleiter des Lebens.

Als Schwelle zwischen dem Ende des Einen und dem Beginn des Anderen ist er ein Mittler und auch ein Wegbereiter zwischen zwei Zuständen bzw. Lebensabschnitten.

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Bereits die Geburt am Anfang des Lebens ist ein Abschied von Mutter und Kind aus der symbiotischen Einheit der Schwangerschaft. Der Abschied ist schmerzhaft, wenn wir durch eine Trennung gehen, die Arbeit verlieren oder eine Krankheit uns zwingt liebgewonnene Gewohnheiten aufzugeben. Doch auch, wenn wir Eltern werden, später die Kinder aus dem Haus gehen, wenn wir eine neue Arbeit annehmen, umziehen oder einen „besonderen“ Geburtstag feiern, feiern wir das Neue und verabschieden dabei auch das Vergangene. Der größte Abschied begegnet uns am Ende des Lebens, wenn wir das Leben verabschieden und dem Tod begegnen, dem Tod unserer Liebsten und unserem eigenen Tod.

Das Bewusstsein und die Notwendigkeit für Übergänge und Abschiede ist uns häufig abhanden gekommen, auch wenn uns einige Feste und Rituale erhalten geblieben sind.

Wie nehmen wir also bewusst und kraftvoll Abschied? Wie finden wir den Übergang, so dass das Alte „rund“ und vollständig wird und wir und unsere Liebsten Kraft und Erlaubnis für Neues haben? Und wie begegnen wir dem Tod? Welche inneren Schritte sind notwendig, um „gut“ Abschied zu nehmen?

Am nächsten Aufstellungstag, 23. November 2019, werden uns – neben euren eigenen Anliegen – diese Fragen und der Weg und die Kraft des Abschieds als Thema begleiten. Jetzt anmelden…